Gartengestaltung Planung Ausführung
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Pflegeanleitung Fertigrasen:

 

Wir haben in Ihrem Auftrag eine Fertigrasenfläche erstellt, sowie die dazu erforderlichen Bodenvorbereitungsarbeiten durchgeführt.

Das sogenannte Feinplanum wurde durchgeführt und anschließend der Fertigrasen verlegt. Damit sich daraus nun eine ansprechende Rasenfläche entwickeln kann, sind zunächst noch verschiedene Leistungen notwendig, die sogenannte Fertigstellungspflege.

Diese Leistungen werden  - bei entsprechender Vereinbarung -  durch uns im Anschluss an das Verlegen der Rasenfläche durchgeführt.

Sollten Sie diese Arbeiten selbst durchführen und auf unsere tatkräftige und fachkundige Unterstützung verzichten, dann bitten wir Sie um Beachtung der nachfolgenden Pflegehinweise:

 

Wässern:

Nach dem Verlegen des Rollrasens muss dieser für ca. 2- 3 Wochen dauerhaft feucht gehalten werden. Am besten wirkt hier ein Rasenregner. Wässern Sie morgens oder abends durchdringend.  Allerdings nur so viel, dass der Boden zwar durchfeuchtet ist, der Rollrasen aber noch begehbar bleibt. Achten Sie darauf, dass sich keine Pfützen bilden.  Zuviel Wasser verursacht Fäulnis an Blättern und Wurzeln, zu wenig Wasser lässt den Rasen vertrocknen. Als Faustformel für einen Wässergang sollten 15l/m² aufgebracht werden. Dies führt im Normalfall zu einer Durchfeuchtung der oberen 15 cm des Bodens. Es sind jedoch immer die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Bei guter Pflege wächst verlegter Fertigrasen sofort weiter. Der Blattzuwachs beträgt pro Tag zwischen 0,5 und 1 cm.

Ist Ihr Rollrasen mit dem Untergrund verwurzelt (etwa 3 Wochen nach dem verlegen), brauchen Sie nicht mehr täglich zu gießen, Sie müssen dabei die Witterung berücksichtigen. Beim Gießen von Rasenflächen werden häufig Fehler gemacht. Besser seltener, dafür durchdringend gießen (15l/m² reichen in der Regel für 6-10 Tage aus!). Tägliches Gießen beruhigt zwar das Gewissen, ist aber sehr umweltschädlich, da der Großteil des Wassers verdunstet und nicht dem Rasen zu Gute kommt – oberflächliches Gießen bewirkt, dass sich die Wurzeln nur in den oberen Zentimetern des Bodens entwickeln und nicht in die Tiefe wachsen. Dadurch verfilzt die Oberfläche stärker und die Gräser werden noch empfindlicher gegen Austrocknen.

 

Rasen mähen:

Das Mähen des Rasens ist bei einer Wuchshöhe von 8 - 10 cm durchzuführen. Dabei wird der Rasen auf 4 - 5 cm gekürzt. Um einen sauberen Schnitt sicherzustellen, müssen die Messer des Mähers scharf sein. Stumpfe Messer oder beschädigte Messer reißen möglicherweise noch nicht fest verwurzelte Gräser aus dem Boden und reißen die Halme statt sie zu schneiden. Es können sich so  Wundränder an den Halmen bilden, von wo aus Krankheitserreger leichter in die Gräser eindringen können. Das Mähgut ist natürlich von der Rasenfläche zu entfernen.

Schneiden Sie Ihren Rasen während der Vegetationszeit regelmäßig. Sie sollten die Fläche regelmäßig  auf eine Länge von ca.4 cm (im Schatten nicht unter 5 cm) schneiden. Je häufiger Sie mähen, umso dichter wird der Rasen, es bildet sich eine feste Grasnarbe. Die Schnittintervalle können auf keinen Fall durch tieferes Mähen der Halme verlängert werden, da einige Gräser bei einer geringeren Schnitttiefe dauerhaft geschädigt werden.

 

Düngen:

Nach dem ersten Schnitt sollte mit ca. 5 g/m2 Stickstoff gleichmäßig gedüngt werden. Die Empfehlungen der Düngerhersteller sind dabei auf jeden Fall zu beachten, da jeder Hersteller eigene Angaben zur Anwendung seines Produktes macht. Nach dem Ausbringen des Düngers sollten Sie den Rasen grundsätzlich wässern. Ungleichmäßiges Düngen führt zu unterschiedlicher Färbung oder Wachstum der Rasengräser.

Nach ca. 1 Woche sollte Ihre Fertigrasen nun auch schon  relativ fest mit dem Boden verwurzelt sein. Nach zwei bis 3 Wochen können Sie die neue Rasenfläche dann auch vollständig nutzen. Dies darf in den ersten Wochen jedoch weiterhin nur schonend und mit Bedacht erfolgen. Der Rasen ist immer noch jung und empfindlich.

 

Im Anschluß an die Fertigstellungspflege bewginnt die Entwicklungs- oder Unterhaltungspflege.

Pflegeanleitung Saatrasen:

Wir haben in Ihrem Auftrag eine Rasenansaat, sowie die dazu erforderlichen Bodenvorbereitungsarbeiten durchgeführt. Das sogenannte Feinplanum wurde erstellt und anschließend das Saatgut gleichmäßig ausgebracht.

Damit sich daraus nun eine ansprechende Rasenfläche entwickeln kann, sind zunächst noch verschiedene Leistungen notwendig, die sogenannte Fertigstellungspflege.

Diese Leistungen werden  - bei entsprechender Vereinbarung -  durch uns im Anschluss an die Herstellung einer Rasenfläche durchgeführt.

Sollten Sie diese Arbeiten selbst durchführen und auf unsere tatkräftige und fachkundige Unterstützung verzichten, dann bitten wir Sie um Beachtung der nachfolgenden Pflegehinweise:

 

Wässern:

In den ersten drei bis vier Wochen nach der Aussaat dürfen die Fläche und die sich entwickelnde Saat nicht austrocknen. Die zukünftigen Rasenflächen sind in dieser Zeit ausreichend feucht zu halten und bei ausbleibenden natürlichen Niederschlägen täglich, u.U. auch mehrmals, für die Dauer von jeweils ca. 5 – 10 Minuten zu beregnen.

Es ist darauf achten, dass sich auf der Fläche keine Pfützen bilden, sonst können Fäulnisprozesse am Saatgut beginnen und es schädigen.

 

Rasen mähen:

Das Mähen des Rasens ist bei einer Wuchshöhe von 8 - 10 cm durchzuführen. Dabei wird der Rasen auf 4 - 5 cm gekürzt.

Um einen sauberen Schnitt sicherzustellen, müssen die Messer des Mähers scharf sein. Stumpfe Messer oder beschädigte Messer reißen möglicherweise noch nicht fest verwurzelte Gräser aus dem Boden und reißen die Halme statt sie zu schneiden. Es können sich so  Wundränder an den Halmen bilden, von wo aus Krankheitserreger leichter in die Gräser eindringen können. Das Mähgut ist natürlich von der Rasenfläche zu entfernen.

Schneiden Sie Ihren Rasen während der Vegetationszeit regelmäßig. Sie sollten die Fläche regelmäßig  auf eine Länge von ca.4 cm (im Schatten nicht unter 5 cm) schneiden. Je häufiger Sie mähen, umso dichter wird der Rasen, es bildet sich eine feste Grasnarbe.

Die Schnittintervalle können auf keinen Fall durch tieferes Mähen der Halme verlängert werden, da einige Gräser bei einer geringeren Schnitttiefe dauerhaft geschädigt werden.

 

Düngen:

Nach dem ersten Schnitt sollte mit ca. 5 g/m2 Stickstoff gleichmäßig gedüngt werden. Die Empfehlungen der Düngerhersteller sind dabei auf jeden Fall zu beachten, da jeder Hersteller eigene Angaben zur Anwendung seines Produktes macht. Nach dem Ausbringen des Düngers sollten Sie den Rasen grundsätzlich wässern. Ungleichmäßiges Düngen führt zu unterschiedlicher Färbung oder Wachstum der Rasengräser.

Nach ca. 2 Wochen sollte Ihre Rasenfläche nun auch wie ein Rasen aussehen. In vier bis sechs Wochen können Sie die neue Rasenfläche dann auch nutzen. Dies darf in den ersten Wochen jedoch nur schonend und mit Bedacht erfolgen. Der Rasen ist immer noch jung und empfindlich.

 

Im Anschluß an die Fertigstellungspflege bewginnt die Entwicklungs- oder Unterhaltungspflege.

Die Unterhaltungspflege

 

Ihre Rasenfläche ist fertig oder schon älter? Hier erklären wir Ihnen wie Sie durch entsprechende Pflegemaßnahmen lange Freude an Ihrem Rasen haben können.

Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne mit Informationen sowie fachkundiger Unterstützung bei der Pflege Ihres Rasens zu Seite.

Mähen:

Damit Ihr Rasen gleichmäßig und dicht wird bzw. bleibt Mähen Sie ihn regelmäßig. Mähen fördert die Dichte des Rasens. Bei einer Wuchshöhe von ca. 6 - 8 cm sollten Sie den Rasen auf eine Höhe von ca. 3,5 - 5 cm mähen.

Grundsätzlich ist beim Mähen folgendes zu beachten: Reduzierung der Aufwuchshöhe um ein Drittel bis maximal 50 %. Schneiden Sie den Rasen nicht zu tief, die Gräser reagieren sonst empfindlich z.B. auf Trockenheit.

 Weiterhin gilt: Ist der Rasen zu hoch, kürzen Sie ihn in mehreren aufeinander folgenden Mähgängen ein. Das Wachstum erfolgt in den Spitzen, zu tiefes Mähen schädigt Ihren Rasen.

 

Wässern:

Wässern ist nur notwendig, wenn kein ausreichender natürlicher Niederschlag vorhanden ist. Abhängig ist der Wasserbedarf des Rasens  im Grundsatz von den Temperatur- und Bodenverhältnissen.

Sollte es wirklich einmal notwendig sein zu wässern, wässern Sie den Rasen ein- bis zweimal pro Woche mit ca. 10 - 20 Litern pro m², am frühen Morgen oder späten Abend.

Auf keinen Fall jedoch während der Mittagsstunden oder wenn der Rasen in der prallen Sonne liegt. Die Wassertropfen haben einen Lupeneffekt es kommt unweigerlich zu Verbrennungen an den Grashalmen. Bitte beachten Sie, dass häufige und zu geringe Wassergaben zu einer Wurzelverflachung führen können.

 

Düngen:

Gedüngt wird in den Monaten März / April und Juni / August. Durch die Düngergabe im März / April regen Sie Ihren Rasen an und erleichtern ihm nach dem Winter den Start in das Neue Jahr. Mitte des Jahres ist dieser Dünger aufgebraucht und er bekommt noch einmal Nachschub für den Zeit bis Oktober.

Im Oktober sollte zur Verbesserung der Winterhärte noch einmal mit einem sogenannten Herbstdünger nachgedüngt werden. Die jeweilige Menge und Art der Düngung sind dem Nährstoffvorrat des Bodens, der Jahreszeit und dem aktuellen Bedarf der Gräser anzupassen. Es sollten nur spezielle Rasenlangzeitdünger verwendet werden. Die Empfehlungen der Düngerhersteller sind natürlich auch hier zu beachten.

 

Vertikutieren:

Der Rasen wird jährlich im März / April und gegebenenfalls zusätzlich noch einmal im August / September vertikutiert. Vor dem Vertikutieren im März / April, können Sie die Rasenfläche mit Eisensulfat abstreuen. Eisensulfat ist ein wirkungsvolles Mittel gegen Moos und es erleichtert Ihnen das Vertikutieren.

Durch das Vertikutieren werden abgestorbenen Rasenreste, Moose, flache Unkräuter und flachwurzelnde Fremdgräser herausgearbeitet. Der für das Gräser- und Wurzelwachstum notwendige Luftaustausch sowie die Wasser- und Nährstoffzufuhr werden verbessert. Die Dauerunkräuter werden von Hand ausgestochen, der Vertikutierer kann diese Unkräuter nicht entfernen.

 

Allgemeine Tipps und Hinweise:

 

Moos und Laub:

Moss im Rasen ist häufig eine Folge von zu tiefem Mähen und Nährstoffmangel. Weiterhin fördern Staunässe und schattige Lagen die Moosbildung. Staunässe lässt sich dauerhaft nur durch eine entsprechende Dränage und Wasserableitung beseitigen.

Das Laub im Herbst sollten Sie immer möglichst schnell  von Ihren Rasenflächen entfernen, da sonst der Rasen ersticken könnte.


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