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Hexenringe

Erkennungsmerkmal:

Als Hexen- oder Feenringe werden kreisförmige Ansammlungen von Pilz-Fruchtkörpern bezeichnet, die dadurch entstehen, dass das Myzel eines Pilzes in alle Richtungen gleich schnell wächst. Die Durchmesser dieser Gebilde können altersabhängig sehr groß werden. Hexenringe werden von verschiedenen Pilz-Arten an ganz unterschiedlichen Standorten gebildet.

Am Ende der Myzelfäden bilden sich das, was der Volksmund als „Pilze“ bezeichnet, der sichtbare Fruchtkörper. Da mit der Zeit die Nährstoffe im Boden im inneren Bereich der „kreisförmigen Pilzansammlung“ zur Neige gehen, stirbt das Myzel dort ab und übrig bleibt eine ringförmige Struktur, der so genannte Hexenring. In der Regel ist ein Hexenring daher ein einziger Organismus. Bei günstigen Bedingungen kann das Myzel sehr schnell Fruchtkörper bilden, somit können solche Ringe buchstäblich über Nacht entstehen. Im Allgemeinen haben Hexenringe Durchmesser von 20 cm bis zu einigen Metern. Der größte bisher entdeckte Ring maß etwa 150 Meter im Durchmesser. In Europa können bei mehr als 60 der bekannten Pilzarten solche Ringstrukturen vorkommen.

Auf Rasen verursachen die Pilze häufig ganzjährig sichtbare Verfärbungen, weshalb Hexenringe auch zu den Rasenkrankheiten gezählt werden.

Es gibt verschiedene Pilzarten, die Hexenringe ausbilden können. Einige besitzen ein stark wasserabweisendes Myzel, das den Rasen vertrocknen lässt. Hexenringe treten besonders auf nährstoffarmen, sandigen Böden auf. Unzersetzte organische Substanz in der Grasnarbe, sogenannter Rasenfilz, und eine schlechte Bodendurchlüftung fördern den Pilzbefall.

 

Bekämpfung:

Als vorbeugende Maßnahmen gilt es eine ausgewogene Nährstoff- und Wasserversorgung des Rasens zu gewährleisten.  Regelmäßiges vertikutieren, Rasenschnitt sollte immer entfernt werden, es sei denn es wird mit einem sogenannten Mulchmäher geschnitten. Bei Auftreten von Hexenringen sollten - wenn vorhanden - die Fruchtkörper vorsichtig entfernt werden, um die hier gebildeten Sporen aus dem Garten entfernen zu können. Dann sollte der betroffene Bereich mit einer Grabgabel bis zu einer Tiefe von 25 bis 30 cm intensiv gelockert werden. Anschließend wird stark gewässert. Eine chemische Bekämpfung mit diversen Pilzmittel verspricht wenig Erfolg. Führen die beschriebenen Maßnahmen zu keinem Ergebnis, ist deshalb das letzte Mittel ein Bodenaustausch bis zu einer Tiefe von 30 cm.

 

Quellennachweis: Wikipedia/Hexenring

Blattfleckenkrankheit

Erkennungsmerkmal:

Die Rasenfläche hellt gelblich auf, auf den Halmen braunrote Flecken, häufig in Begleitung weißlicher Pilzflecken 

Ursache:

Ein zu schattig-feuchter Rasenstandort, eine Halmschwächung durch zu kurzen Rückschnitt oder auch zu starke Stickstoffdüngung, anschließender Befall mit Blattfleckenpilzen verschiedener Gattungen und Arten.

Vorbeugung:

Halm nicht zu stark einkürzen, ausgewogene Stickstoffdüngung.

Bekämpfung:

Schatten - wenn möglich - reduzieren, durch gut belüftetes Umfeld für eine bessere Abtrocknung des Rasens sorgen, ansonsten wie die vorbeugenden Maßnahmen.

Echter Mehltau

Erkennungsmerkmal:

Grauer, mehliger Belag auf den Grashalmen. Bei fortgeschrittenem Befall kann der Rasen vergilben.

 

Ursachen:

Lichtmangel und Trockenstress, Temperaturen zwischen 12 und 16 °C. Mehltau liebt hohe Luftfeuchtigkeit mit wenig Luftzirkulation, jedoch kein freies Wasser auf den Blättern

 

Bekämpfung:

Stressfaktoren reduzieren, Lichtverhältnisse verbessern, Ausgewogene Stickstoff-Düngung, Ausreichende Bewässerung und regelmäßige SchnittIntervalle,

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